Wer sich für Kampfsport interessiert, stößt früher oder später auf die Begriffe Boxen, Kickboxen und Thaiboxen. Viele glauben, dass es sich dabei um völlig unterschiedliche Sportarten handelt.
Tatsächlich bauen sie jedoch in vielen Bereichen aufeinander auf.
Boxen – Die Grundlage
Boxen konzentriert sich ausschließlich auf die Fäuste.
Ein guter Boxer entwickelt:
- starke Schläge
- hervorragende Beinarbeit
- gutes Timing
- starke Reflexe
- mentale Härte
Deshalb ist Boxen bis heute eine der bekanntesten Kampfsportarten überhaupt.
Allerdings gibt es eine Einschränkung:
Die Beine spielen praktisch keine Rolle.
Kickboxen – Boxen plus Kicks
Kickboxen erweitert das Boxen um Tritte.
Hier wird es allerdings etwas kompliziert, denn der Begriff Kickboxen wird auf zwei verschiedene Arten verwendet.
Zum einen ist Kickboxen ein Oberbegriff für Kampfsportarten, die schlagen und treten.
Dazu gehören unter anderem:
- Amerikanisches Kickboxen
- Dutch Kickboxing
- K-1
- Muay Thai
- weitere Kickbox-Stile, Tae Kwon do, Karate …
Zum anderen bezeichnet Kickboxen auch eine eigene Wettkampfsportart.
Das klassische amerikanische Kickboxen entstand in den 7oern um die damals prädominanten Kampfsportarten (Karate, Boxen, Kung Fu, Tae Kwon do…) unter einem Regelwerk gegeneinander antreten lassen zu könnnen und ergänzt Fausttechniken mit verschiedenen Tritten (alles oberhalb der Hüftlinie sprich keine Low Kicks).
Im Vergleich zum Thaiboxen fehlen jedoch wichtige Elemente.
Thaiboxen – Die Vollversion
Muay Thai (in Thailand über Jahrhunderte ohne westliche Einflüsse als eigenständiges System gewachsen) geht noch einen Schritt weiter.
Thaiboxen beinhaltet bereits alles, was Boxen und Kickboxen stark macht:
- Boxtechniken
- Schlagkombinationen
- Beinarbeit
- Tritte
- High Kicks
Zusätzlich kommen weitere Waffen des Körpers hinzu:
- Knie
- Ellbogen
- Clinch
- Low Kicks
- Sweeps und Balance brechen für einfache Würfe
Während Boxer hauptsächlich die Fäuste nutzen und viele Kickbox-Regelwerke auf Schläge und Tritte beschränkt sind, verwendet der Thaiboxer den gesamten Körper.
Deshalb wird Muay Thai auch als „Kunst der acht Gliedmaßen“ bezeichnet.
Warum smarte Kampfsportler heutzutage lieber direkt Thaiboxen trainieren:
Wer sich etwas mit der Materie im Internet befasst, stellt oft dieselbe Frage:
Warum sollte ich auf Knie, Ellbogen oder Clinch verzichten, wenn ich sie direkt mitlernen kann?
Genau deshalb gilt Thaiboxen weltweit als eines der vollständigsten Standkampfsysteme.
Es verbindet die Schlagtechnik des Boxens mit den Tritten des Kickboxens und ergänzt beides um zusätzliche Werkzeuge für den Nahkampf.
Man könnte sagen:
Boxen ist ein Teil des Kickboxens.
Und Kickboxen ist ein Teil des Thaiboxens.
Thaiboxen in Bamberg beim DCS Gym
Deshalb setzen wir im DCS Gym Bamberg auf Muay Thai als Grundlage unseres Standkampfs.
Nicht weil Boxen oder Kickboxen schlecht wären.
Ganz im Gegenteil.
Gute Thaiboxer profitieren enorm von einer starken Boxschule (die wir auch mit einfließen lassen, da Chris Streit auch von Top Boxtrainern wie Uwe Schulz – Ziehvater des Weltmeisters Arthur Abraham gelernt hat und einer sauberen Kickbox-Basis.
Der Unterschied ist lediglich:
Thaiboxen vereint diese Fähigkeiten bereits in einem einzigen System und erweitert sie um Clinch, Knie und Ellbogen.
Wer Muay Thai ernsthaft trainiert, lernt daher automatisch viele Elemente des Boxens und Kickboxens mit – plus die Werkzeuge, die diese Systeme nicht enthalten.
Fazit
Boxen ist gut.
Kickboxen erweitert das Boxen um Tritte.
Thaiboxen erweitert Boxen und Kickboxen um Knie, Ellbogen und Clinch.
Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen für Muay Thai, wenn sie ein möglichst vollständiges Standkampfsystem lernen möchten.
Wenn Du authentisches Thaiboxen in Bamberg trainieren möchtest, bist Du im DCS Gym Bamberg bei Coach Chris Streit genau richtig.
Denn warum nur einen Teil des Standkampfs lernen, wenn Du direkt das ganze System trainieren kannst?